Umwelteinflüsse

Einflüsse der Atomkraftnutzung auf die Umwelt

Wurde der tatsächliche Verursacher der Jod 131-Emissionen in Europa wirklich gefunden?

Zweifel an den Angaben der IAEO sind nach wie vor angebracht. Die AKW´s  Mochovce und Paks sollten von unabhängigen Experten auf mögliche Störfälle untersucht werden.

Weiterlesen

Radioaktives Jod 131 an einigen Messstationen in Österreich und anderen europäischen Ländern registriert

Das Material könnte aus einem Störfall in den AKW´s Bohunice, Mochovce oder Paks stammen – umgehende Untersuchung vor Ort gefordert

Weiterlesen

25 Jahre nach Tschernobyl: Mehrfacher Super-GAU in Fukushima erreicht bereits gleiche Größenordnung

Kernkraftwerke ohne Containment haben im europäischen Netz nichts verloren – Ausbau des AKW Mochovce umgehend stoppen.

(22. April 2011) Genau 25 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe ist die Welt mit einem Super-GAU der gleichen Größenordnung im japanischen Fukushima konfrontiert. Dies ist jedoch nur eine Zwischenbilanz, da die Lage in Fukushima noch immer nicht unter Kontrolle ist und nach wie vor große Mengen an radioaktiven Stoffen entweichen. Angesichts der Mengen an radioaktiven Substanzen in den drei betroffenen Reaktoren sowie in den vier von Problemen betroffenen Abklingbecken können noch wesentlich schlimmere Auswirkungen als in Tschernobyl nicht ausgeschlossen werden. Es handelt sich um einen mehrfachen Super-GAU in drei Reaktorblöcken, von denen jeder für sich die Bewertung 7 auf der INES-Skala verdient. In 25 Jahren sind wir also mit 4 Kernschmelzunfällen mit großen Freisetzungen konfrontiert. Diese Entwicklung steht im krassen Widerspruch zu den Angaben der Atomlobby, welche von Wahrscheinlichkeiten solcher Ereignisse von 1 zu 1 Million oder weniger ausgehen. „Das sogenannte Restrisiko des AKW-Betriebs wurde offensichtlich stark unterschätzt“, erklärt Radko Pavlovec, unabhängiger Energieexperte. „Die Bewertung der Atomtechnologie muss nach den Ereignissen in Fukushima dramatisch verändert werden. Vor allem bei veralteten Reaktoren ohne Containment muss es eine Nulltoleranz im Bezug auf den Weiterbetrieb geben“. Weiterlesen

Umweltminister Berlakovich ist für die Geheimhaltung zur Containmentfrage des erdbebengefährdeten AKW Mochovce direkt verantwortlich – Aussagen in der Pressestunde unglaubwürdig

Haltung zur Tätigkeit von Ex-Bundeskanzler Schüssel im Aufsichtsrat des Atomkonzerns RWE moralisch untragbar – U-Ausschuss sofort!

(13. März 2011) Die Aussagen von Umweltminister Berlakovich in der heutigen Pressestunde erscheinen angesichts seiner tatsächlichen politischen Aktivitäten als völlig unglaubwürdig. Berlakovich ist direkt verantwortlich für die Geheimhaltung von Informationen über das zentrale Sicherheitsproblem des slowakischen AKW Mochovce – das fehlende Volldruckcontainment. Die Klärung dieses Problems wird auch von der EU-Kommission gefordert. Vor einer bilateralen Expertensitzung im April 2010 legte die slowakische Seite eine umfangreiche Schweigeklausel vor. Kritische Experten durften ohne Unterschrift dieses skandalösen Dokuments nicht an der Sitzung teilnehmen. Die vom Umweltministerium gestellte Leitung der österreichischen Delegation unterstützte die Vorgangsweise der slowakischen Seite, Berlakovich verteidigte diese Vorgangsweise später in den Medien. „Bis heute wurden überhaupt keine Informationen über dieses zentrale Sicherheitsproblem veröffentlicht“, empört sich Radko Pavlovec, unabhängiger Energieexperte, der die Unterschrift der Schweigeklausel verweigerte und daher von der Sitzung ausgeschlossen war. „Wie sicher Kernkraftwerke ohne Volldruckcontainment sind, kann man derzeit in Japan live miterleben. Die Errichtung und Betrieb solcher Anlagen am Sicherheitsniveau des Jahres 1970 darf in einfach nicht akzeptiert werden“, so Pavlovec weiter. Weiterlesen